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Friedemann Beauty and Mystery of Touch Best. Nr. 76701 EUR 14,90 (CD) |
"Beauty and Mystery of Touch" ist Friedemanns erste Best of - Compilation, die (zufällig?) im ersten Jahr des neuen Jahrtausends erscheint und auf der die schönsten Titel aus den Alben Indian Summer (1987), Aquamarin (1990), Legends of Light (1995) und Passion and Pride (1999) zusammengestellt wurden. "The Millennium Collection". Voilà. Spätestens seit 1987, als Indian Summer die Welt im Sturm eroberte, steht der Name Friedemann, was den Musiker, Komponisten und Produzenten betrifft, für anspruchsvolle Populärmusik, und was den Chef von Vollton und Biber angeht, auch für diejenigen musikalischen "Kleinbetriebe", deren Bedeutung in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. |
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Denn fast ausschließlich aus Werkstätten dieser Art kommt die vielgerühmte kulturelle Vielfalt, die sich die Global Players (inklusive der öffentlich-rechtlichen Medien) so unbescheiden wie verlogen auf die Fahnen geschrieben haben. In diesem Sinne setzt Friedemann, den die deutsche Musikszene gerne als meditierenden New-Age-Apostel darstellt, handfeste kulturpolitische Akzente auch ohne marktschreierisches Brimborium. "Der beste Nouvelle-Cuisine-Musikant der Gegenwart" (Musikexpress/Sounds) befasst sich in seinem musikalisches Werk freilich mehr mit Ästhetik als mit Konfrontation. Die harmoniebetonten, farbenreichen Instrumentaltitel im Kraftfeld zwischen Folk, Kammermusik und Jazz sind zeitlose musikalische Juwelen. "Eine bildreiche, lebendige, wenig konfliktscheue, swingende, folkloristisch grundierte und mit kräftigen Jazztupfern konturierte Musik", schreibt Die Zeit im Jahre 1987.
Diese eigenwillige Synthese aus brillanter
Studiotechnik und musikalischer Klarheit, die auf Aquamarin
zum ersten Mal zur vollen Entfaltung kam, brachte ihm viel Anerkennung ("die beste
audiophile CD aller Zeiten" - Platz 1 vor Dire Straits und Pink Floyd,
AUDIO-Leserumfrage 1997) und ein Maß an Erfolg, das für ein Independent-Label beachtlich
ist. Knapp 500.000 verkaufte Friedemann-Tronträger in aller Welt sind ein erfreuliches
Ergebnis. Seine untrügliche Geschmackssicherheit hat ihn davor bewahrt, in seichte
Gewässer abzudriften ("Rather than wimpy guitar noodling, Friedemann's music is
somewhere between Ralf Towner/Oregon and Michael Oldfield, Pierre Moerlen's Gong, and
other similar areas of progressive rock, with a touch of Steve Reich's interlocking
rhythms", Option, Los Angeles). Allerdings - so behaupten zumindest einige
Vertriebsfachleute - verhindert dieses musikalische Feingespür auch den Popstar-Status.
Sei's drum. Hier finden Sie
einige Audio-Beispiele
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