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Anne Wylie Band Unser Preis: EUR 16,00
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Anne Wylie
Mystik und Tradtion - Präsenz und Moderne
| Das dreiköpfige Ensemble um die Sängerin Anne
Wylie überträgt das uralte Erbe der irischen Barden und Druiden in neue,
eigenständige Formen. Mystische, archaische Sagengestalten erscheinen in den
überlieferten gälischen Texten, die Anne Wylie im Irish Traditional Music Archive in
Dublin ausgräbt. Aber die Irin, die seit Jahren im schwäbischen Bietigheim lebt,
schreibt auch eigene Lieder in englischer Sprache, in denen sie ihre tiefe Verbundenheit
mit der Natur und mit der Weiblichkeit ausdrückt (»Woven Wonders«, »Woman«). Annes
Gesangsausdruck oszilliert entsprechend den Inhalten der Lieder zwischen luftig hauchend,
glockenhell und kehlig hart.
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| Florian King
und Henrik Mumm begleiten Anne Wylie schon seit vielen Jahren auf
Konzerten und bei Studioaufnahmen. Gekonnt und einfühlsam transportieren sie die Mystik
der alten Lieder und die intuitiven Einsichten der Songschreiberin in die
grenzüberschreitende musikalische Moderne. So entsteht eine komplexe, originelle und
frische Synthese aus Folkore, Jazz und Popmusik. Polyrhythmik, Improvisation und
Experimentierlust sind weitere Zutaten. Auf Synthesizer wird gänzlich verzichtet, dafür
aber werden bisweilen Bouzoukis verzerrt oder mittels E-Bow verfremdet und Bässe
gestrichen, gezupft, oktaviert und bis zu acht mal übereinander gespielt. Hier ergänzt
sich die Sound-Freude der Musiker mit der Klang-Lust des Produzenten Friedemann Witecka, der für diese Aufnahmen sogar als
Backing-Vocalist auftritt. Eine Klangorgie wie von einem ganzen Perkussionsorchester steuert der Schlagwerker Helge Andreas Norbakken als Gastmusiker bei. Der Norweger brachte seine unverwechselbaren Trommeltöne zwar schon in die Vorgänger-CD »One and Two« (Biber 76721) ein, aber jetzt übertrifft er alles bisher Gehörte: Autofelgen, Äste von Bäumen, Instrumentenkoffer, Djembes, Darabukas, Rahmentrommeln, Crotales und alles, was raschelt, kracht und zischt, wird gestreichelt, gerieben und geschlagen.
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Feinere Töne,
und nicht weniger meisterhaft gespielt, kommen von Brian O'Connor, einem
Landsmann von Anne Wylie, der ebenfalls in Deutschland lebt. Es gibt nicht viele Musiker,
die die große Kunst des typisch irischen Flötenspiels (Whistle) mit solch umfassendem
Verständnis beherrschen (»Nora«, »Dulaman«). |

| Aufgenommen,
gemischt und gemastert in 24bit High Resolution Technology im Studio F, Bollschweil im Juli 2003. Aufnahmetechnik: Ingo Rau. Mischung: Johannes Wohlleben. Produziert von Friedemann Witecka. |
Titel: Silver Apples of the Moon
(Radio Version) 4:27
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