Una manciata di sale è come un tesoro fatto
di piccole gemme ognuna delle quali racchiude la storia di un uomo, che come un granello
di sale ha fatto un lungo viaggio …
Talvolta, se guardi una persona da vicino puoi vedere le strade che ha percorso nelle sue
rughe, le acque che ha navigato nei suoi occhi, il sarcasmo e l'amore per la vita negli
angoli della bocca, la fatica che ha fatto nelle sue mani, tutto il tempo vissuto nella
sua voce.
Ogni storia ha in sé il segreto di tante storie e, come l’acqua che asciugandosi
lentamente cede il suo prezioso carico di sale, così le parole rivelano il legame che
unisce gli uomini.
Sono le stesse parole che si possono leggere sui corpi, nella lingua, nei gesti, nei
sentimenti, nella musica della gente del mediterraneo che al sale è così intimamente
legata e che nel sale trova, forse, lametafora di un’esistenza così preziosa ma al
contempo così acre da bruciare ogni cosa.
Luca Lo Bianco (TAMMORRA)

Eine Prise Salz ist wie ein Schatz aus kleinen Edelsteinen. In jeden dieser Steine ist die
Geschichte eines Menschen eingeprägt, der wie ein Salzkristall eine lange Reise hinter
sich hat.
Manchmal, wenn wir uns einen Menschen aus der Nähe betrachten, können wir in seinen
Falten die Wege sehen, die er gegangen ist, in seinen Augen die Wasser, die er überquert
hat, während seine Stimme von der Zeit kündet, die er durchlebt hat. In seinen
Mundwinkeln mag sich der Sarkasmus spiegeln und die Liebe zum Leben. Und seine Hände
können von den Anstrengungen erzählen, die er gemeistert hat.
Jede Lebensgeschichte birgt das Geheimnis vieler weiterer Lebensgeschichten in sich. Wie
das Wasser, wenn es langsam austrocknet, Stück für Stück seine wertvolle Salzfracht
freisetzt, so geben die Worte die geheimnisvollen Beziehungen preis, die ein Band von
Mensch zu Mensch knüpfen.
Diese Worte können wir lesen auf den Körpern, in der Sprache, in den Gesten, den
Gefühlen und in der Musik der Menschen des Mittelmeerraumes. Diese Menschen sind mit dem
Salz ganz eng verbunden, und sie finden vielleicht sogar im Salz die Metapher für ihre
Existenz, die unwahrscheinlich kostbar ist, doch zugleich auch so herb, dass sie imstande
sein könnte, alles zu verbrennen.
Luca Lo Bianco, Bassist von TAMMORRA
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