Christian Straube - Grand Cru

Format: CD (im Pappschuber)
Gesamtspielzeit: 54:33 Minuten
Bestellnummer: Biber 76801
Label: Biber Records
Distribution: in-akustik GmbH & Co KG

(Klicken Sie auf das Cover, um zu den mp3-Ausschnitten zu gelangen)

Unser Preis: EUR 16,00


Christian Straube
: Gitarre
Friedemann: Gitarre (»Für Moni«)
Adrian Mears: Posaune
Roman Caprez: Posaune (»La Matina in Ticino«, »Avant la fête«)
David Kummer: Oboe, Mundharmonika
Markus Faller: Perkussion
Thomas Heidepriem: Bass
Reinhold Hirth: Schlagzeug


Poesie und Pathos, Power und Präzision

Sein Leben hat er der Musik gewidmet. Wer ihn kennt, weiß, dass Christian Straube ein unermüdlicher Mensch ist und einen schier unbändigen Freiheitsdrang besitzt. Immer schnell dabei, zu neuen Ufern aufzubrechen, sprüht er vor Ideen und hat auch die Stärke und Energie diese umzusetzen. Er besitzt die seltene Fähigkeit, andere mit seiner Begeisterung anzustecken und zum Mitmachen zu motivieren. Er kann Menschen für Projekte gewinnen, die zunächst gänzlich unrealisierbar erscheinen und bringt sie zum Erfolg. Mit unendlicher Energie ist er die treibende Kraft beim "kulturing e.V.", einem Verein in seiner Heimatstadt Speyer, der viele Konzerte und einmal jährlich ein mehrtägiges Gitarrenfestival veranstaltet. Er ist derjenige, der alle zusammenhält, obwohl er selten vor Ort ist, wenn er seiner Lehrtätigkeit im schweizerischen Luzern oder seiner Reiselust nachgeht. Christian wird von vielen geschätzt, von seinen Musikerkollegen, Schülern und Freunden und natürlich von seinen Fans.

Es ist erstaunlich, was dieser Mensch zu leisten vermag. In Luzern hat er 70 Gitarrenschüler an der Musikschule und unterrichtet zusätzlich an der Hochschule als Dozent in der Lehrerweiterbildung. Dann sind da noch die vielen Konzerte, Aufnahmen für CDs und andere Projekte. Er arbeitet grundsätzlich nachts und geht selten vor 4 Uhr morgens ins Bett. Natürlich trägt diese enorme Schaffenskraft Früchte. Zum Beispiel diese CD. Mit ihr ist der lang gehegte Wunsch in Erfüllung gegangen, den Gitarristen-Kollegen Friedemann Witecka als Produzenten zu gewinnen, der, völlig unerwartet, im Titel »Für Moni« dann auch noch zur Gitarre greift.

Viel hat Christian Straube geleistet. Zuerst war er der Rockmusik verschrieben und hat mit einigen Größen der Szene zusammengearbeitet (Deliverance, Barry McQuire). Dann folgte der Umschwung zur Klassik, das Studium und das Konzertexamen. Inspiriert durch die bretonische Musik, seine klassische Ausbildung und seine Fähigkeit sich über Grenzen zu erheben, kreiert er seinen eigenen Stil. Mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit holt er sich das, was er braucht aus den verschiedenen Genres heraus und fügt es auf seine ganz eigene Art und Weise wieder zusammen. Das Lyrische des Folk, die Harmonik und Artikulation der Klassik, die Freiheiten des Jazz, sogar Rock-, Blues- und Popelemente greift er auf und formt daraus seine unverkennbare Stilistik. Die instrumentelle Basis ist seine Stahlsaitengitarre (von der er behauptet, sie hätte ihn zu seiner Musik geführt), die er mit hoch entwickelter technischer Perfektion beherrscht. Unendlich variiert, in immer wieder neuen Weisen und Melodien, führt er den Hörer in die Sinnlichkeit seiner Tonwelt.
 


 

Komponieren ist Christians Lieblingsbeschäftigung. Die Melodien entspringen seiner unendlichen Muse. Wenn er eine erste Idee hat, fließt die Musik mit einer Leichtigkeit heraus, so als wenn sie die ganze Zeit darauf gewartet hätte, ans Licht zu treten. Viele Stücke entspringen einer Stimmung, einer Liebe, einem schönen Erlebnis. Oder sie sind Personen gewidmet, die in seinem Leben eine Rolle spielen.

Er sagt, er sei auf der Straße zu Hause. Oft übernachtet er bei Freunden oder mit einer Decke im Auto, wenn er unterwegs ist nach Luzern, Marseille oder Dijon. Er liebt Frankreich - besonders die Bretagne -, ist viel gereist, kennt die Menschen, hat mit ihnen zusammen gelebt. All das spiegelt sich in den Kompositionen. Alles hat eine Geschichte. »Du Phare« erzählt von einer Bucht in der Bretagne, in der ein kleiner Leuchtturm steht. »Suzy sur mer«, »La matina in Ticino«, »Fest noz«, »Pia« – alle Stücke - sind gelebte Musik. Sie enthalten die Freiheit, die sein Leben prägt und die Sehnsucht, Leidenschaft und Zärtlichkeit einer sensiblen Seele. Mit der Reife und Tiefe eines großen burgundischen Rotweins oszilliert diese Musik zwischen Poesie und Pathos, Power und Präzision.
 




Aufgenommen und gemischt im Studio F, Bollschweil, 2005/2006
Produzent: Friedemann Witecka
Aufnahmetechnik: F. Witecka & Ingo Rau
Mischung: Johannes Wohlleben
Mastering: Johannes Wohlleben, Bauer Studios, Ludwigsburg

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